Sehenswurdigkeiten

Μuseum für Asiatische Kunst

Es ist in seiner Art einzigartig in Griechenland. Das Museum zählt 11.000 Ausstellungsstücke aus Schenkungen privater Sammlungen, die vorwiegend aus Fernost und Indien stammen (China, Korea, Japan, Indien, Pakistan, Indochina, Tibet, Nepal). Besonders beeindruckend sind die chinesischen Gefäße aus Bronze (1200 -1027 n.Chr.) und die Götzensammlung (6. – 9. Jhdt.), das chinesische Porzelan aus dem 14. bis 19. Jhdt.und die bemalten Rollen (12. – 18. Jhdt.), die Waffen japanischer Herkunft und die Samuraigewänder (16.-18.Jhdt.), die Masken des Theaters «Νο» (1338-1578 n.Chr.), die Holzgegenstände aus Lack und die einmaligen Drucke auf Stoffen und Pappe (17. – 19. Jhdt.). Besonders interessant ist die griechisch-buddhistische Sammlung der Skulpturen aus Gantara Pakistan aus dem 1. bis zum 5. Jhdt. n. Chr. die den griechischen Einfluß, das! Kulturerbe und die Präsenz von Alexander dem Großen darstellt. Palast der Heiligen Mihail und Georgios.
Tel. +30 26610 30443.

Gemeindegemäldegalerie

In den imposanten Räumlichkeiten des Palasts der Heiligen Michail und Georgiosους wird die Gemäldegallerie der Gemeinde von Korfu betrieben, in der Werke von Künstlern aus Korfu aus dem 19. und 20. Jhdt. ausgestellt werden. In den neun Räumen werden alle Tendenzen und die bedeutendsten Künstler von Korfu präsentiert, mit dem Ziel, nicht nur den Besucher zu beeindrucken, sondern ihm beim Verständnis der kulturellen Tradition der Insel zu unterstützen, und ihm ebhilflich zu sein, in die Gedanken der Bewohner einzutauchen und ihre emotionale Perspektive kennenzulernen-nur so wird der Inselgast in die wundersame Umgebung von Korfu eintreten können. Der Besucher der Gallerie hat die Möglichkeit, Kopien der Werke zu kaufen.
Τel: +30 26610 48690

Αrchäologiches Museum

Gegründet zwischen 1962-1965 zur Ausstellung der Skulpturen des Tempels der Artemis. Zu den Sammlungen gehören Funde aus Asugrabungen in der antiken Stadt, aus Kassiopi sowie asu Ausgrabungen in Thesprotia. Eines der bedeutendsten Ausstellungsstücke des Museums ist das Flies der Gorgou, das 1911 in der Region von Agioi Theodoroi entdeckt wurde. Vraila Armeni 1.
Tel. +30 26610 30680.

Βyzantnisches Museum Antivouniotissas

Das Museum befindet sich in der Kirche der Yperagia Theotokou Kyra Antivouniotissa, (einschiffige, holzüberdachte Basilika, mit Aussenverstärkung an drei Seiten), die eine der ältesten (15. Jhdt.) und reichsten Kirchen von Korfu ist, und ein markantes Beispiel der Basilika nach dem Typ der Eptanisa darstellt. Seit 1984 wird eine Reihe von Ikonen und Sakrilegen ausgestellt, miz bedeutenden Werken (15. – 19. Jhdt.) nam­hafter und unbekannter Künstler, die die hohe Kunst der­byzantinischen Tradition mit westlichen Einflüssen kombinieren. Von Tzafouri, Mihail Dama­skinos und Emmanouil Lampardos bis hin zu Emmanouil Tzane, Viktor und Mihail Avramis, werden im Museum fünf Jahrhunderte religiöser Kunst ausgestellt.
Αrseniou (Μouragia). Tel. +30 26610 48310, 38313.

Μuseum der Geldscheine

Das einzige Museum dieser Art in Griechenland, ist seit 1981 im ersten Stockwerk des Gebäudes der ehemaligen Ionischen Bank (Alpha Bank) in Betrieb. Ausgestellt wird eine­vielfältige Sammlung an Geldscheinen sowie an Druckvorlagen, Proben, Drucktischen­, Dokumenten, Stempel usw.κλπ. Gleichzeitig wird­detailliert der­der Druckvorgang eines zeitgemässen Geldscheins präsentiert: der Entwurf der Vorlage auf Metallplatten, die Fertigung des speziellen Papiers, die Methode des Aufdrucks des Wasserzeichens, die Verarbeitung in modernen Druckmaschinen, die Aufbewahrung und Verteilung.
Gebäude der Alpha Bank, Iroon Platz +30 26610 41552

Μuseum Solomos

Das Haus, in dem über viele Jahre seines Lebens (1798 – 1857), unser nationaler Dichter Diony­sios Solomos lebte, ist heute ein Museum. Hier werden der Schreibtisch des Dichters, eine kleine Handschrift und zahlreiche Fotos aufbewahrt. Gleichzeitig, wird eine Bibliothek von Solo­mos ausgestellt, die unter anderem alle alten Ausgaben der “Freiheitshymne” und eine Reihe von persönlichen Schriften des Dichters und der Mitglieder der sogenannten Solomos Schule beinhaltet.
5.Nebenstrasse Arseniou 2, Μouragia, Tel. +30 26610 30674

Palast der Agios Mihail und Georgios

Ein Gebäude mit neoklassischem Stil, erbaut vom Engländer Sir Thomas Maitland (1814-1824), aufgrund eines Entwurfs des Ingenieurs Sir George Whitmore, für dessen Bau­Steine aus­ Malta geliefert wurden und das während der gesamten englischen Präsenz auf der Insel,die offizielle Unterkunft des Regierenden war.
er Haupteingang hat eine dorische Säulenreihe und ist umgeben von einem Garten, wo eine Statue des Regierenen Adams steht. Der “Palast” , der einst die Königsfamilie beherbergte, wurde restauriert anlässlich des Europäischen Gipfeltreffens 1994. Heute befindet sich hier das Museum für Asienkunst und die Gemeindegallerie.
Palast der Agios Mihail und Georgios, τel. +30 26610 30443.

Ιόνιος Βουλή

Gebäude im neoklassischen Stil, das 1855 erbaut wurde vom Architekten IOannis Chronis. Der Haupteingang hat Marmorinschriften auf griechisch und englisch, die an die Vereinigung Griechenlands erinnern.
Platz des Ionischen Parlaments: +30 26610 25555

Anagnostiki Etaireia (Lesegesellschaft)

Gegründet 1836, entsprechend der gleichnamigen Gesellschaft von Genf, dessen Mitglieder Kapodistrias, Kalvos und andere Bewohner der Eptanisa­waren. Es handelt sich um den antiken Geist von Neugriechenland und die Gründer waren Absolventen von iatlienischen Universitäten.Zu den Mitgliedern der Gesellschaft gehörten ebenfalls Dionysios Solomos, Lorentzos Mavilis und Ntinos Theo­tokis. Sie besitzt die wertvolle IOnische Bibliothek und ist Mitglied des Europäischen Verbands für­Vereine und Gesellschaften «Europa Nostra». Die Gesellschaft veranstaltet Kongresse, Tagungen, Ausstellungen, Seminare und Musikkonzerte.
Κapodistriou 120, Tel: +30 26610 39528

Ionios Akademie

In ihren Räumlichkeiten wurde 1824 die erste griechische Universität gegeründet und später war die Gemeindebibliothek untergebrachtη. Am 14. September 1943 wurde sie bei einem Flugzeugangriff der Deutschen abgebrannt, später wieder aufgebaut und heute wird sie als Abteilun der Ionios Universität betrieben.

Palaiopoli (Mon Repos)

Der einmalige Wald befindet sich in der Region, wo die antike Stadt gegründet worden war. Seine Einmaligkeit stützt sich auf die archäologischen Funde und die Sommerresidenz Mon Repos,ín der heute ein Teil des archäologischen Museums untergebracht ist. Το Mon Repos ist eine neoklassische Residenz, erbaut 1825 nach Plänen von Sir George Whitmore, und diente den Engländern als Sommersitz und später der griechischen Königsfamilie. Der wunderschöne Garten beinhaltet ca.2000 Pflanzenarten, die aus den englischen Mittelmeerkolonien stammen.
Ausser dem Museum von Μon Repos, sind bedeutende Sehenswürdigkeiten, die dorische Kirche von Kardakio, die Grotte unter der Kirche, das Iraion (dorische Kirche aus dem 7. Jhdt. v. Chr., gewidmet der Akraia Hera), die spätbyzantinische Kirche­ des Sotiros, das zweistöckige Gebäude gothischen Stils (Residenz Kolchouam), das verlassen Gebäude aus der Zeit der englischen Herrschaft,zweistöckiges Kolonialstilgebäudeθ­ (Fuhrparkanlage – Legionen) und das Kloster der Agia Efymia, das das älteste Frauenkloster­ der Insel ist und­in einer Schrift von 1478 erwähnt wird. Im Sommer wird im Wald das Theater betrieben “Rena Vlachopoulou”.
Τel: +30 26610 20980

Αnountsiata

Denkmal von Europäischer Bedeutung, da hier die Adligen begraben sind, die bei der Schlacht von Nafpaktos (1571) gefallen sind, der Schlacht, bei der die Seemacht der Türken geschlagen wurde. Einige Jahre später wurden auch die Armeen auf dem Festland besiegt und die Türken bei ihrem Versuch sich nach Westen auszudehnen, endgültig, zurück geschlagen.

Kirche des Hlg. Spyridon (1589)

In ihr werden die Reliquien des Stadtheiligen aufbewahrt.Es handelt sich um die bekannteste und hieligtse Kirche der Insel. Einschiffige Basilika mit Holzdach, war sie im Besitz der Familie Voulgari. Sie trägt einen imposanten Glockenturm (den höchsten der Stadt), der einen weiten Schacht für die Glocken hatς. Das Innere der Kirche dominiert durch durch zahlreiche Sakrilege und Ikonen. Die Kuppelmalerei aus dem 18. Jhdt. von P. Doxara wurde zerstärt und durch Kopien im 19. Jhdt. ersetzt durch P. Aspiotis. Der Marmoraltar und der Luxusschrein sind Werke aus dem 19. Jhdt.
«Auf der Insel gibt es zahlreiche Kirchen und das Osterfest wird traditionell gefeiert. Der Namenspatron der Stadt ist der Agios Spyridon, der der Legende nach, 1629 die Einwohner von Korfu vor der Pest rettete. Die Kirche des Agios Spyridon die der religiöse Bezugspunkt der Bewohner von Korfu und ist einen Besuch wert. Sie besitzt den höchsten Glockenturm der Stadt, einen Marmoraltar, Wandmalereien, sakrilege und Ikonen. Die Gebeine des Heiligen werden in einem Silberschrein aufbewahrt und am Morgen des Palmsonntag findet ein Umzug durch die Stadt durch. Die Litanei wird begeleitet von 18 Philharmonikern von Korfu.»

Ag. Ioannis o Prodromos (vor dem 15. Jhdt.)

Eine der bedeutendesten Kirchen der Megalon Protopappadon. Gehört sie zu den Kirchen nach dem Vorbild der Eptanisa und ist eine einschiffige Basilika mit Holzdach und einem umgebenden gechlossenen Kirchengang. Ihre Aussenansicht ist einfach gehalten und sie besticht durch die abgestuften Dächer und den Glockenturm, der sich hoch über die Kirche erhebt. Im Altar befinden sich Werke von Tzanne, Tzenoz und Chrysa Lora, das Kuppelgemälde ist ein Werk von Sperantza(1773).

Panagia ton Xenon, Kyra Faneromeni (Anfang des 18. Jhdts.)

Dreischiffige Basilika mit Holzdach. Erbaut vom Mönch Nikodimos, bildete sie die Gemeinde der Ipiroton (Berufsgenossenschaft der Pelzhändler und Goldschmiede).Der Holzaltar wurde 1875 restauriert. Die Himmelsdarstellung ist ein Gemälde von N. Koutouzi (18. Jhdt.).

Αg. Nikolaos ton Gerontonν (Anfang des 16. Jhdts.)

Eine der reichsten Kirchen. Sie ist im Stil der Eptanisa erbaut und wurde an verschiedenen Stellen aufgrund ihrer Lage angepasst. Sie war bis 1712 eine Kathedrale und ist ein seltenes Exemplar hoher Baukunst. Der einmalig geschnitzte Altar ist einer der ältesten und best erhaltenen der Stadt.

Spilliotissa und Ag. Vlasios (1577)

Seit 1841 Metropolis, dreischiffige Basilika, die die ältere an der gleichen Stelle ersetzte. Sie wurde verschiedentlich innen und aussen verändert. Zwischen den zahlreichen Ikonen, die sie ausschmücken, stechen die Ikonen von Μ. Damaskinos (16. Jhdt.), Emm. Τzanne (17. Jhdt.), paramythioti (18. Jhdt.) hervor, während die zweiseitige Ikone der Panagia Dimosiana die älteste und bedeutendste Ikone der Kirch ist (15. Jhdt.) .

Panagia Kremasti(vor dem 16. Jhdt.)

Im Stil der Eptanisa erbaut, mit der Priesterwohnung intergiert. Von der Aussenfassade ist der Westteil erhalten. Charakteristisch geometrische Dekorierung im Nordteil, die an groffitto erinnert. Innen besonders imposant, mit Marmoaltar und Ausschmückungen der Türen mit Weinblättermotiven, Steingebetsstühlen und beeindruckende große Ikonen von Sperantza (18. Jhdt.).

Kloster des Ag. Fragkiskos (Anfang des 13. Jhdts.) – Katholisch

Der alte Teil und die Kapelle des Ag. Aggelos stammen aus dem 13. Jhdt. und weisen starken Verschleiß auf. Heute ist die Kirche des Klosters erhalten und wurde im 17.-18. Jhdt. restauriert und weits einen Mönchshof mit Tunnelgang auf. Interessantes Dekor, das auf der Seite des cloitre erhalten ist

Kloster Panagia Tenedou (Anfang des 18. Jhdts.)

Kirche des Klosters, erbaut an der Stelle der alten Kirche. Die bedeutendste Kuppelüberdachte Kirche mit Renaissancecharakter (erinnert an den Dom von Florenz). Es handelt sich um eine einschiffige Basilika mit doppelten Seitenkapellen und burgartigem Glockenturm, die ein imposantes Monument darstellt.

Kirche des Ag. Iakovos – Duomo (Ende des 16. Jhdts.)

Seit 1632 Lateinische Metropolis, wurde sie nach der Bombardierung 1943 wieder aufgebaut. Elegantes Gebäude mit typischer barocker Form aus dem 17. Jhdt., der Turm stammt aus der gothischen Epoche und trägt einen aufgesetzten Glockenturm.

Jüdische Synagoge

Es handelt sich um die “Palia” oder “Griechische” Synagoge (Sinagoga Vecchia ). Das heutige Gebäude ist einfach gehalten mit bogenförmigen öffnungen aus dem 19. Jhdt. auf der alten Kirche erbaut. Erhalten ist der venezianische Tunnelgang mit den Kreuzgängen. Sie besteht aus zwei Teilen Oratorio Medrage (1820) und dem Tempio Nuovo, das 1850 auf dem alten erbaut wurde.

Kirche des Pantokratoras (Anfang des 16. Jhdts.)

Einfacher erbaut als die vorherigen Kirchen, gehört sie zum Stil der Eptanisa, mit Aussenteil an der Nordseite. Sie trägt einen Glockenturm (teilweise erhalten), besticht sie durch die Bugentür des Haupteingangs und dem gemeißelten Engel auf der Dachspitze (Werk des Bildhauers Τoitvitti, 18. Jhdt.) Der Marmoraltar ist bemalt von Chrysolora.

Kloster der Platytera (1714)

Bedeutender Klosterkomplex, das in Bezug steht mit vielen namhaften Familien (Kapodistria). Klosterhof mit dreiseitigem Gang und Brunnen in der Mitte. Die Kirche ist ausgeschmückt mit reichen Ikonen bedeutender Maler (Κantounis, Koutouzis), besitzt einen vergoldeten Altar und zahlreiche Ikonen aus dem 17. Jhdt.von Tzanne, Poulaki, Klontza und viele Sakrilege. Über dem Haupteingang erhebt sich der burgartige Glockenturm aus dem Jahr 1864.

Kirche des Agios Iason und Sosipatrou

Erbaut um 1000 n. Chr. auf den Ruinen der Kirche des Ag. Andreas, die von den Schülern des Apostel Pauls, Iason und Sosipatros, erbaut worden war, die auf der Insel im 1. Jhdt. n. Chr.die christliche Lehre verbreiteten. Die Kirche ist rechteckig, kreuzförmig mit einer achtseitigen Kuppel und ausgeschmückt mit Wandmalereien aus dem 11. Jhdt. und bedeutenden Gemälden der Maler aus Kreta, M. Damaskinos und Em. Tzane. Die Geschichte der Kirche spiegelt die Geschichte von Byzanz wider. Nach der Zerstörung der Stadt, ließ sich der Bruder des letzten Herrschers, Thomas Palaiologou, Despot aus Epirus,zusammen mit seiner Ehefrau, Ekaterini, hier nieder. Diese verstarb und wurde in dieser Kirche bestattet, in einem bestickten Gewand, das bis heute aufbewahrt wird und an glorreiche Tage des byzantinischen Imperiums erinnert.

Alte Festung

Die Festung besteht seit der Antike und schützte die Stadt von Korfu, Koryfo im 6.Jhdt. v. Chr. und danach. Die Festunge begann von den Byzantinern­ erbaut zu werden, doch ihre heutige Form verdankt sie den Venezianern und einige­ Zusätze wurden von den Briten hinzugefügt. In dieser Festung bestechen besonders die beiden imposanten Tore, die jeweils die Namen der Italiener Ingenieuere tragen, Martinengo und Savorgnan.. Sehr gut erhalten sind die englischen Gebäudeteile und einige später hinzugefügten, wie die Kirche des Agios Georgios,erbaut 1840, als Basilika mit dorischen Säulen­. Heute werden dort Abteilungen der Ionischen Universität, die Dienststelle für Byzantinische antike Funde, das Historische Archiv und die Geschäftsstelle des Segelclubs untergebracht­. In der alten Festung ist ebenso die “Byzantinische Sammlung von Korfu” untergebracht.
Τel: +30 26610 33324, 48310

Neue Festung

Erbaut 1576 vom Militärarchitekten aus Venedig Ferrante Vitelli, das ein markantes Beispiel für Festungsarchitektur ist. Die Festung wurde im Nordwesten der Stadt erbaut, um die Umgebung und den Hafen zu schützen. In der Festung­endeten die Mauern, die zur gleichen Zeit rund um die Stadt erbaut worden waren, ,zur Wald-und Meerseite hin, so dass eine verstärkte Abwehrfront mit den Festungsteilen der alten und neuen Festung errichtet wurde. Die Festung hat zwei Ebenen und auf der ersten Ebene imponieren die beiden Schiessburgen der 7 Winde (Sette Venti).
Während des Rundgangs, entdeckt der Besucher verschiedene interessante­ architektonische Elemente, wie unterirdische Gänge und Kuppelgänge, Schussluken, Schiessstände und lateinische Inschriften in den Mauern. Der Panoramaausblick reicht bis zum Meer und dem historischen Zentrum der Stadt und gestalten den Besuch der Festung zu einem einzigartigen­Erlebnis. Die Gemeinde Kerkyraion, veranstaltet zahlreiche­kulturelle Veranstaltungen und Gemälde-, Skulpturen-und Fotoausstellungen.
Τel: +30 26610 44436, 27370

 

Platz Kremastis

Einer der schönsten Plätze der Altstadt von Korfu in Κampielo befindet sich vor der Kirche der Panagia Kremastiς, mit dem markanten Brunnen in ihrem Zentrum.

Dieser Brunnen ist charakteristisch für viele Plätze von Korfu und dies, weil das Wasser aus Zisternen gezogen wurde, bevor das Wasserwerk während der Englischen Herrschaft von dem Engländer Adams erbaut wurde. Der Brunnen mit der eleganten Öffnung, wurde der Gemeinde von Antonios Kokkinis 1669 geschenkt.

Platz Dimarchiou (Rathausplatz)

Es war der bedeutendste Platz zu Zeiten der Venezianer. Der Adligenplatz, die Loggia, befand sich dort, wo heute das Rathaus steht. Er wurde innerhalb von 30 Jahren erbaut (1663-1691) und besteht aus bestem Material: aus Sinionstein.

Dort traf sich die High Society des Orts und nach 1720 baute man den Platz in das erste lyrische Theater des Ostens um. Das Theater, benannz nach der anliegenden gleichnamigen katholischen Kirche Agios Iakovos, Theater San Giacomo, bot über zwei Jahrhungderte beeindruckende Aufführungen italienischen Melodrams an.

1903 wurde das Theater in ein anderes Gebäude verlegt und der Säulengang erhielt noch ein Stockwerk. Die beiden Hauptseiten sind mit Steinmasken und diversen historischen Darstellungen und Symbolen ausgeschmückt. Das Emblem von Korfu ist am Haupteingang angebracht und die eingemauerte Büste des Generals Francesco Morosini zeugt an der Ostseite durch lateinische Inschriften von seinen Errungenschaften. Im 17. Jhdt. war das Gebäude katholische Metropole, Wohnsitz des Kardinals und Gerichtsgebäude, und heute ist in ihm die Nationalbank Griechenlands untergebracht.

Spianada

Der größte und belebteste Platz Griechenlands ist die Folge von militärischen Schutzwerken der Venezianer zur Absicherung der Stadt, während des 17. und 18. Jhdts.

Auf dem weitläufigen Platz der Spianada können Sie folgendes bewundern:

  • Den Säulengang von Maitland am Südende der Spianada, der ein ionisches Monument ist, das zu Ehren des ersten Englischen Herrschers Thomas Maitland (1816- 1824) erbaut wurde, trotz der Tatsache, dass seine Herrschaftszeit eine der härtesten Zeiten für die Eptanisa war.
  • Der Säulengang als Monument war sehr beliebt in jender Zeit. Es handelt sich um ein Werk des englischen Ingenieurs G. Whitemore, der den Palast von Michail und Georgios plante, und wurde aus Maltastein erbaut. Die Bildhauerarbeit stammt vom Bewohner und Bildhauer von Korfu, Prosalentiη. Er wird auch als Zisterne bezeichnet, den das Monument bedeckte eine ältere venezianische Zisterne.
  • Der Platz Enoseso, wo zu Ostern die Auferstehungsmesse stattfindet und zahlreiche Philharmonische Konzerte stattfinden, und weiter das Denkmal der Enosi (Vereinigung) der Eptanisa ist der Vereinigung der Eptanisa mit Griechenland 1864, gewidmet. Eingemeißelt erkennt man die Symbole aller Inseln der Eptanisa.

Auf dem Platz vor der Brücke führt ein Weg zur Palaio Frourio (Alten Festung), befindet sich das Denkmal von Schulenburg (Mathias von der Schulenburg)-ein Werk des Bildhauers Gorradini und wurde zu Ehren des Generals aufgestellt, der beim Schutz der Stadt eine ausschlaggebende Rolle spielte, als der Angriff der Türken 1716 abgewehrt wurd. Die Büste ist aus Carara-Marmor vom italienischen Bildhauer Antonio Gorradini gefertigt. Sie trägt die lateinische Inschrift mit Bezug auf die Schlacht des Generals während des Angriffs 1716 und die Schaffung des Denkmals im gleichen Jahr. Das zweite Denkmal ist zu Ehren des Griechenfreunds Lord Guilford, Frederic North (1766 – 1827) erstellt worden, der die Ionische Akademie wieder in Betrieb nahm, während der Herrschaft von Adams, die eine bedeutende Institution der Stadt war und zum ersten Mal die griechische Sprache pflegte und über 40 Jahre betrieben wurde (1824 – 1864), bis zur Vereinigung der Eptanisa mit! Griechenland.

Vor den dorischen Säulen des Palasts Mihail und Georgios befindet sich die Bronzestatue von Lord Frederick Adam, einem der bedeutendsten englischen Gouverneure, der bekannt wurde durch seine wichtigen technischen Projekte für die Stadt, u.a. der Errichtung des Wasserwerks. Die Statue ist ein Werk des Bildhauers Pavlos Prosalentis und die markante Armbewegung zeigt auf den See und symbolisiert das bedeutende technische Projekt, das der englische Gouverneur der Stadt vermachte.

Ein großer Teil des Platzes wird eingenommmen vom Kricketplatz. Die Vorliebe der Bewohner von Korfu für dieses britische Mannschaftsspiel, stammt aus der Zeit der britischen Besatzung (1814-1864).

Liston

Liston in Spianada ist ein Komplex aus mehrstöckigen Gebäuden mit markantem Mauerwerk und venezianischen Lichtern, in französischer Bauweise. Während der Venezianer waren die Gebäude in der Adligen Bibel (Libro d’oro) eingetragen und nur sie konnten dort flanieren. Die Cafes und Restaurants in Liston sind heute Treffpunkt für die Bewohner und die Gäste der Insel.